Die meisten Einbrecher versuchen zunächst, eine Tür in wenigen Sekunden bis Minuten aufzuhebeln oder den Zylinder zu ziehen beziehungsweise abzubrechen. Je länger das dauert, desto eher geben sie auf – Einbruchschutz muss also vor allem Zeit kosten.
Der wichtigste und oft günstigste Schritt ist ein Sicherheitszylinder nach DIN 18252 mit Bohr-, Zieh- und Aufbohrschutz. Er verhindert die gängigsten Angriffsmethoden und lässt sich meist ohne großen Aufwand in ein bestehendes Schloss einbauen.
Zusätzlich sinnvoll sind Schutzbeschläge, die den Zylinder von außen abdecken und so ein Abgreifen oder Ziehen zusätzlich erschweren. Bei älteren Türen lohnt sich oft auch ein Blick auf die Bänder: Aufgesetzte Bandsicherungen erschweren das Aushebeln der Tür an den Scharnieren.
Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann über einbruchhemmende Schlösser der Widerstandsklasse RC2 nachdenken oder gleich eine komplette einbruchhemmende Tür einbauen lassen. Für die meisten Wohnungen und Häuser reicht jedoch bereits die Kombination aus Sicherheitszylinder und Schutzbeschlag, um das Einbruchsrisiko spürbar zu senken.
Ich berate Sie bei einem Vor-Ort-Termin gerne ehrlich, welche Maßnahme für Ihre Tür sinnvoll ist – ohne dass Sie gleich in die teuerste Lösung investieren müssen.
Nicht jeder Anbieter, der bei einer Google-Suche ganz oben steht, sitzt auch wirklich vor Ort. So erkennen Sie unseriöse Vermittler.
WeiterlesenNach einem Einbruchsversuch ist der erste Impuls oft, sofort alles zu reparieren. Diese Reihenfolge schützt Sie besser.
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